Montag, 1. August 2016

Intermezzo 2

eins

Ich sitze hier und singe dir
Ein Liebeslied, es ist von mir
Und du sitzt dort und hörst mir zu
Entspannst dich voll und kommst zur Ruh
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zwei

Kaffee trinken zum munter werden
Ein milchgeschäumter Himmel auf Erden.
Das RedBull wird links liegen gelassen
Gebt her die grossen Kaffeetassen.

Sommer, Sonne, Sonnenschein
Bier am Dallas oder doch lieber Wein?!
Die Daumen drücke ich dir ganz feste
Für die nächsten drei Wochen nur das Beste!

Sonnenschein und Eiskaffee
Schwimmen geh und plantschen im See
Glace schlecken, Sonnencreme
Endlich in die Ferien gehn.
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drei
Nur Sonnenschein,  nicht Regentropfen
Wasser, Zucker, Malz und Hopfen
Feines Essen auf dem Grill
Das ist was ich heute will!

Lachen, Tanzen, Fröhlich sein
Mal mit Saft und mal mit Wein
Viele Gäste, nette Leute
Es ist dein Geburtstag heute!

Drum erhebet eure Hand
Mit dem Glase und im Stand
Einen Tost auf dich du Schöne
Freudenschreie, laute Töne!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Mondnacht

(eins meiner Lieblingsgedichte aus der Romantik)

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Gedicht von Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, 1837
-> Interpretation

Montag, 25. Oktober 2010

Intermezzo

eins
Regenbogen über Bern
Alle Farben hab ich gern
Graben nach dem Topf mit Gold
Dann sei das Glück dir immer hold
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zwei
Friede, Freude, Eierkuchen
Zuckerwatte, Eier suchen
Zuckerstangen, Popcorn naschen
Sirup-Finger, Hände waschen
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drei
Weisse Wolken ziehn am Himmel
Reiter auf nem weissen Schimmel
Weisse Rosen in nem Strauss
Weisse Hosen zieh ich aus!
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vier
ausgebrann und ausgelaugt
ausgedient und ausgesaugt
weggeworfen, liegengelassen
einfach vergessen, kann es nicht fassen!
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fünf
Ich gehe, du gehst, er geht
Ich stehe, du stehst, er steht
Ich will, du willst, er will
Küss mich einfach und sei still

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ein Sternlein

Ein Sternlein geht auf Reise
Ganz heimlich, still und leise
Es packt sein kleines Köfferlein
Und möcht so gern Entdecker sein

Geht in die weite Welt hinaus
Will aus dem Alltagstrotte raus
Neues sehen, Neues lernen
Weg von den bekannten Sternen
Will Neues hören, alles wissen
Wir werden es so sehr vermissen
Mein kleines Sternlein vergesse nie
Egal wer, wo, wann und wie
Ich werde immer an dich denken
Und dir jederzeit ein Lächeln schenken

Ein Sternlein geht auf Reise
Ganz heimlich, still und leise
Doch in einem Jahr ist es zurück
Ich wünsche dir auf Erden Glück

Verfasst für meine Lieblingscousine, damit sie sich nie alleine fühlt.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Der Schmerz

Der Schmerz kommt schnell
Er sticht und brennt
Eine Explosion so hell
Das Feuer, es rennt

Alles wird entfacht
Alles steht in Flammen
Eine wütende Macht
Und die Welt bricht zusammen

Dann kommt die Leere
Erdrückend und still
Wie lautlose Meere
Weiss nicht was ich will

Weiss nicht was ich wollte
Die Schwärze ist da
Weiss nicht was ich sollte
Die Ohnmacht ist nah

Dann das Vergessen
Gehüllt in Dunkelheit
Das Leben gemessen
Der Abgrund ist nicht mehr weit

Donnerstag, 12. August 2010

Dunkel war’s, der Mond schien helle

Dunkel war‘s, der Mond schien helle
Schnee lag auf der grünen Flur
Als ein Wagen blitzeschnelle
Langsam um die runde Ecke fuhr

Drinnen sassen stehen Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief

Und ein blond gelockter Jüngling
Mit kohlraben schwarzem Haar
Sass auf einer blauen Kiste
Die rot angestrichen war

Neben ihm ne alte Schrulle
Alter zirka fünfzehn Jahr
In der Hand ne Butterstulle
Die mit Schmalz bestrichen war

Holder Engel, süsser Bengel
Hochverehrtes Trampeltier
Augen hast du wie Korallen
Alle Ochsen gleichen dir

Meine Interpretation eines bekanntes Spottgedicht, Autor unbekannt.
Wahrscheinlich stammt es aus dem sächsischen Volksmund aus der Zeit um 1850.

Montag, 9. März 2009

Wieso?

Mein Herz schmerzt,
meine Gedanken rasen.
Wieso, wieso jetzt?
So unverhofft und lautlos,
nichts als Leere bleibt zurück.

Mein Atem keucht,
meine Lungen brennen.
Wieso, wieso dort?
So unfair und sinnlos,
nichts als Schwärze bleibt zurück.

Meine Augen tränen,
mein Mund ist trocken.
Wieso, wieso nur?
So qualvoll und unbegreiflich,
nichts als Schmerz bleibt zurück.

Wieso?
Wieso...